Flugmedizin · LAPL Medical

TAUGLICH.
VERANTWORTLICH.
FLIEGEN.

Fliegen beginnt nicht erst am Flugplatz.

Das Medical ist der Teil meines Weges, bei dem es nicht um Technik, Funk oder Steuerbewegungen geht – sondern um die Frage, ob ich gesundheitlich sicher fliegen kann. Mein LAPL Medical habe ich seit Dezember 2025.

LAPL Medical seit Dezember 2025 bei mir: 24 Monate
HIMMELSFREI FLUGMEDIZIN

LAPL MEDICAL

LAPL
Status
FIT
Ausgestellt
12 / 2025
Gültigkeit
24 Monate*
* Gültigkeit in meinem Altersbereich

Warum überhaupt ein Medical?

Gesundheit ist Teil der Flugvorbereitung.

Ein Medical ist kein zusätzlicher Pokal auf dem Weg zur Lizenz. Es bestätigt, dass die flugmedizinischen Voraussetzungen für die jeweiligen Rechte erfüllt sind. Für meinen Weg betrifft das vor allem Motor-UL und Segelflug.

Motor-UL

Für meinen UL-Weg.

Der Luftfahrerschein für Luftsportgeräteführer ist in meinem Bereich nur zusammen mit einem gültigen Tauglichkeitszeugnis nutzbar. Das Medical gehört deshalb genauso zu meinem Ausbildungsweg wie Theorie und Flugstunden.

Segelflug · SPL

Mindestens LAPL Medical.

Wer die Rechte einer Segelflugpilotenlizenz ausübt, braucht grundsätzlich mindestens ein gültiges LAPL Medical. Auch hier ist die flugmedizinische Tauglichkeit also ein fester Bestandteil des Weges.

Gültigkeit

Bei mir: zwei Jahre.

LAPL Medicals gelten bis zum 40. Lebensjahr grundsätzlich 60 Monate, danach 24 Monate. Für mich bedeutet das: mein im Dezember 2025 ausgestelltes Medical hat einen 24-Monats-Zeitraum.

Der Check

Gründlich – aber nachvollziehbar.

Bei der Erstuntersuchung geht es um das Gesamtbild. Zum vorgeschriebenen Mindestumfang gehören unter anderem klinische Untersuchung, Blutdruck, Urinuntersuchung, Sehvermögen und Hörvermögen. Je nach Vorgeschichte kann der Fliegerarzt weitere Untersuchungen für sinnvoll oder erforderlich halten.

Klinische Untersuchung Blutdruck Urin Sehen Hören

Meine Erfahrung

Hörgerät heißt nicht automatisch: Ende des Traums.

Ein Punkt war für mich persönlich besonders wichtig: Ich habe eine einseitige Hörminderung, die mit einem Hörgerät ausgeglichen wird – und habe mein LAPL Medical damit erhalten.

Das ist keine allgemeine Zusage für andere Fälle. Entscheidend ist immer die individuelle flugmedizinische Beurteilung. Die europäischen Regeln sehen aber ausdrücklich vor, dass die Höranforderungen auch mit geeigneten Hörgeräten erfüllt werden können, wenn damit eine ausreichende funktionelle Hörfähigkeit erreicht wird.

Für mich war das ein gutes Beispiel dafür, warum ein Medical nicht nur aus „bestanden oder nicht bestanden“ besteht, sondern eine fachliche Bewertung des tatsächlichen sicheren Fliegens ist.

Mein Fliegerarzt

Benjamin Lott · Berlin-Charlottenburg

Mein Medical habe ich bei Benjamin Lott in Berlin gemacht. Ich habe ihn als ausgesprochen sympathisch, ruhig und sehr gründlich erlebt. Gerade bei einer flugmedizinischen Untersuchung fand ich diese Mischung angenehm: nichts wird dramatisiert, aber eben auch nichts einfach durchgewunken.

Das ist ausdrücklich meine persönliche Erfahrung und keine Aussage darüber, dass andere Fliegerärztinnen oder Fliegerärzte nicht genauso gut sind. Es gibt viele anerkannte AMEs – ich kann eben nur den empfehlen, bei dem ich selbst war.

Fachliche Grundlage dieser Seite: EASA Part-MED, LuftPersV und Informationen des Luftfahrt-Bundesamtes. Persönliche Erfahrungen sind bewusst als solche gekennzeichnet.